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Alpenpark
Karwendel
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Die
Bergketten zwischen der Inntalfurche und den bayerischen
Voralpen sind eines der größten Naturreservate
der Ostalpen. Aus 11 Schutzgebieten
setzt sich der 730 km² umfassende Tiroler Anteil
des Gebirges zwischen Scharnitz und Achensee zusammen,
dazu kommen noch 190 km² auf bayerischem Boden.
2 Ruhegebiete, 3 Naturschutzgebiete und 6 Landschaftsschutzgebiete
vereinigen sich zum Alpenpark Karwendel.
Bis zu 1305 Pflanzenarten findet hier der Botaniker,
darunter recht seltene und darum besonders geschützte
Raritäten wie z.B. Frauenschuh,
Feuerlilie oder Türkenbund.
Auch eine Vielzahl an bedrohten und seltenen Tieren
finden im Karwendel ihre letzten Zufluchtsorte.
Landschaftshöhepunkte gibt es viele in den
tief eingeschnittenen Tälern zwischen den 4
Hauptketten. Ihre Nordseite bilden meist düstere
Wandfluchten - Laliderer, Praxmarerkar oder Bettelwurf
-, während die sanfteren Südflanken meist
undurchdringliche Krummholzbestände decken.
Trotz seiner erschwerten Zugänglichkeit ist
das Karwendel keine unberühhrte Wildnis, sondern
eine Landschaft, die der Mensch über Jahrhunderte
mitgeprägt hat. Ein Musterbeispiel dafür
ist der Große Ahornboden bei den Engalmen,
der weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt
ist.
zur
offiziellen Webseite vom Alpenpark Karwendel
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