Tiere in den Alpen und im Karwendel!


Versuchen Sie bei Ihren Wanderungen einige dieser wunderschönen Tiere zu beobachten
und zu erleben!


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Info: Die Tierwelt in den Alpen und im Karwendel wird laufend ergänzt!

(Inhalt und Vorschläge bitte mailen)
Tiervorschlag

 


Alpen-Steinbock Mauswiesel Steinmarder  
Baummarder Reh Wildkaninchen  
Dachs Rotfuchs    
Dammhirsch Rothirsch    
Feldhase Schneehase    
Gemse      
Hermelin Wiesel      
       
       
       
       

 

Schneehase (Lepus timides)
Etwas kleiner als unser Feldhase; auch Kopf und Ohren sind insgesamt kürzer. Das Sommerfell (Foto rechts) ist rötlichbraun bis braungrau, die Bauchseite weißgrau, die Ohrspitzen sind schwarz. Im Winter ist der Hase bis auf die schwarzen Ohrspitzen schneeweiß. Auffallend sind auch die stark behaarten Pfoten. Lebt in der Krummholzzone der Alpen in ca. 1300-3400 m Höhe; im Winter geht er bis 800 m hinunter. Auf der Suche nach Gräsern, Kräutern, Knospen, Rinde und Früchten. Ist er vorwiegend morgens und abends unterwegs. Zum Ausruhen wird eine Sasse an Baumwurzeln oder zwischen Felsen angelegt; läßt sich bei starkem Schneefall einschneien. Einzelgänger.
Tragzeit 48-51 Tage. Jährlich 2 Würfe mit je 1-5 behaarten, sehenden Laufjungen, die mit 2-3 Wochen selbständig sind. Geschlechtsreif mit 9-11 Monaten.














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Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Oben sandfarben, graubraun bis schwarz, unten weißlichgrau. Kopf rund, Ohren aufrecht, kürzer als der Kopf. Hinterbeine kaum länger als Vorderbeine. Felder, Heide, Parks. Stammform unserer Hauskaninchen ("Stallhasen"). Vor allem dämmerungsaktiv. Lebt in selbstgegrabenen Erdbauen in Familien bis zu 25 Tieren. Hoppelt, springt, schlägt
Haken, rennt nur kurze Strecken. Klopft bei Gefahr mit den Hinterläufen. Frißt Kräuter, Wurzeln, Früchte, Pilze, Knospen, Rinde.
Tragzeit 28-31 Tage. 4-6 Würfe mit je 1-15 nackten, blinden Jungen ("Nesthocker"), im Nest aus Gras und Bauchwolle der Mutter. Augenöffnen nach 10 Tagen, Säugezeit 3 Wochen, selbständig mit 4-5 Wochen. Geschlechtsreif mit 3-4 Monaten.
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Feldhase (Lepus europaeus)
Oben gelbbraun bis braungrau, Flanken, Kehle, Brust rostgelb, Bauch weiß. Schwanz kurz, oben schwarz, unten weiß. Ohren lang, Ohrspitze schwarz. Kopf länglich, Augen groß, gelbbraun. Hinterbeine viel länger als Vorderbeine.
Lebensraum: Wiesen, Felder, Wälder, Dünen. Meist dämmerungsaktiv. Springt und schwimmt gut, läuft schnell über weite Strecken, schlägt Haken. Trommelt bei Erregung mit den Vorderfüßen. Scharrt flache Mulden (Sassen) als Ruheplatz. Nahrung sind Kräuter, Gräser, Früchte, Pilze, Knospen, Kleintiere, Aas. Paarung I-VIII, Tragzeit 42-44 Tage, Setzzeit III-X. Häufig "Überfruchtung", d. h. erneutes Trächtigwerden vor dem Setzen. 3-4 Würfe mit je 2-4 sehenden, behaarten und fast lauffähigen Jungen ("Nestflüchter"). Säugezeit 3 Wochen, selbständig dann mit etwa 3-4 Wochen. Geschlechtsreif Ende des 1. Jahres.
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Dachs (Meles meles)
Plump, kurzbeinig. Oben grau, Bauch und Beine dunkelgrau bis schwarz. Rücken mit schwarzem Aalstrich. Kopf flach, schwarzweiße Gesichtsmaske. Augen, Ohren klein. Schwanz kurz.
Lebensraum: Laub, Mischwald, Steppe, Sümpfe. Nacht und dämmerungsaktiv. Gräbt Erdbaue mit mehreren Eingängen, übernimmt auch Fuchs und Kaninchenbaue. Lebt paarweise, in Dauerehe. Kein echter Winterschlaf. Warnruf quiekend.
Allesfresser: Regenwürmer, Schnecken, Kleinsäuger, Gelege, Jungvögel, Aas, Früchte, Pilze, Wurzeln.
Paarung II-X, Tragzeit 7-13 Monate, Wurfzeit I-V des Folgejahres. 1 Wurf mit 3-5 nackten Jungen. Augenöffnen nach 12 Tagen, Säugezeit 2 Monate, selbständig nach 6 Monaten.
Geschlechtsreif im zweiten Jahr.
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Hermelin Wiesel (Mustela erminea)
Schlank, kurze Beine, runde, stehende Ohren.
Sommerkleid: Rücken braun, Bauch scharf abgesetzt weiß, Schwanzende schwarz. Winterkleid: bis auf die schwarze Schwanzspitze weiß.
Lebensraum: Wälder, Steppe, bäuerliche Kulturlandschaft, Parks, Gärten. Nachtaktiv, im Sommer auch tag und dämmerungsaktiv. Sehr neugierig. Klettert, springt, schwimmt gut. Bewohnt kleine Höhlen, alte Schermausbaue. Nest mit Laub und Gras ausgekleidet. Bei Gefahr durchdringendes Keckern und Schreien. Nahrung sind vor allem Nagetiere bis Kaninchengröße und andere kleine Wirbeltiere.
Paarung 11-VIII, Tragzeit 7 Wochen bis 9 Monate, Wurfzeit IV-V. 1 Wurf mit 5-6 weiß behaarten Jungen. Augenöffnen mit 6 Wochen, Säugezeit 7 Wochen, nach 3 Monaten ausgefärbt, mit etwa 4-5 Monaten dann selbständig.
Geschlechtsreif mitca.2 Jahren.
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Mauswiesel (Mustela nivalis)
Schlank, kurzbeinig. Hals lang, Ohren rund. Rücken rot bis graubraun, Bauch und Beininnenseiten gelblichweiß, Übergang oft gezackt. Schwanz ohne schwarze Spitze. Lebensraum: Wälder, dekkungsreiche Kulturlandschaft, Gärten, Siedlungen. Vorwiegend dämmerungs und tagaktiv. Überwiegend Einzelgänger; Jungtiere jagen z.T. noch im Verband der Mutterfamilie. Klettert und schwimmt gut. Lager in kleinen Erd oder Baumhöhlen, die zur Jungenaufzucht mit Blättern ausgepolstert werden. Jagt Mäuse, Ratten und andere kleine Wirbeltiere bis Kaninchengröße. Bei Angst kurzes, schrilles Kreischen.
Paarung 111?VIII, Tragzeit mindestens 5 Wochen. 1-3 Würfe mit 3-9 nackten, blinden Jungen. Augenöffnen mit 4 Wochen, Säugezeit 5-6 Wochen, selbständig mit 3-4 Monaten, bald darauf Trennung von der Mutter.
Geschlechtsreif mit 6-12 Monaten.
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Baummarder (Martesmartes)
Seidenweiches, kastanienbraunes Fell, Kehle und Vorderbrust goldgelb. Schwanz lang, buschig.
Lebensraum: Ausgesprochenes Waldtier, gelegentlich auch in Parks und Gärten.
Meist nachtaktiv. Klettert (auch kopfabwärts!) und springt ausgezeichnet. Ruht tagsüber in Eichhörnchenkobeln, Krähennestern, Baumhöhlen.
Jagd Wühl und Spitzmäuse, andere Kleinsäuger bis Kaninchengröße, Vögel bis Hühnergröße, nimmt auch Früchte und Eier. Alarmruf ist ein tiefes "öff".
Paarung II oder VI-VIII. Tragzeit 2-7 Monate, Wurfzeit IV. Meist 3-5 Junge. Augenöffnen nach 4 Wochen, Säugezeit 6-8 Wochen. Mit 3 Monaten selbständig; die Jungmarder bleiben bis zum Herbst in der Mutterfamilie.
Geschlechtsreif mit ca. 2 Jahren.
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Steinmarder (Martes foina)
Plumper, kurzbeiniger als der oben beschriebene Baummarder. Graubraun mit weißem Kohl und Brustfleck.
Lebensraum: Felsiges, locker bewachsenes Gelände mit vielen Verstecken, Gärten, Siedlungen. Nachtaktiv. Klettert nicht so gut wie Baummarder. Bewohnt Höhlen und Spalten aller Art, auch in Gebäuden. Lautäußerungen ähnlich Baummarder. Nahrung sind vor allem Kleinsäuger bis Kaninchengröße, Vögel bis Hühnergröße, Früchte, Eier, Abfälle. In Städten als "Automarder" (zerbeißt Gummileitungen und Dichtungen) aktiv.
Paarung II oder VI?VIIi, Tragzeit 2-9 Monate, Wurfzeit IV, nach verzögerter Tragezeit erst des folgenden Jahres. Meist 3-5 nackte, blinde Junge. Augenöffnen nach 5 Wochen, Säugezeit 6-8 Wochen; selbständig mit etwa 3 Monaten. Die Jungtiere bleiben meist bis zum Herbst in der Familie.
Geschlechtsreif mit ca. 2 Jahren.
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Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Oberseite rotbraun, Kehle, Bauch, Beininnenseiten weißlich. Färbung variabel: "Brandfuchs", "Kohlfuchs" mit dunkler bis schwarzer Unterseite, "Kreuzfuchs" mit dunklem Schulterkreuz, "Birkenfuchs" hell. Schwanz buschig mit weißer Spitze.
Lebensraum: Wälder, Parklandschaften, buschreiche Feldflur. Dämmerungs und nachtaktiv, Junge spielen tagsüber vor dem Erdbau. Sieht, hört und riecht sehr gut. Vor. allem in der Paarungszeit weit hörbares "hau". Jagt Wirbeltiere bis Hasen und Gänsegröße, vor allem. aber Mäuse, nimmt auch Früchte. Gilt als Hauptüberträger des Tollwuterregers.
Paarung (Ranzzeit) I?II, Tragzeit ca. 50 Tage, Wurfzeit III/IV. 3-5 grauwollige, blinde Junge. Augenöffnen in der zweiten Woche, Säugezeit bis 4 Wochen (Jungfüchse verlassen erstmals den Bau), mit 3-4 Monaten selbständig.
Mit 9 Monaten geschlechtsreif.
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Rothirsch (Cervus elaphus)
Größtes, heimisches Schalenwild. Im Sommer rötlichbraun, im Winter graubraun, Spiegel rötlich bis gelblich. Jugendfärbung rotbraun mit weißen Flecken. Geweihe in der Form und Größe je nach Alter verschieden.
Lebensraum: Große Wälder. Vor allem dämmerungsaktiv. Meist in Rudeln ( Mütter mit Jungen), alte Tiere auch Einzelgänger. Läuft, springt, schwimmt, sieht, hört und riecht gut. Geweihabwurf II-IV, Fegezeit bis Ende VIII. Zur Brunftzeit "Röhren".
Nahrung sind Gräser, Kräuter, Triebe, Rinde, Pilze, Früchte.
Paarung
(Brunftzeit) IX-X, Tragzeit knapp 8 Monate, Setzzeit V-VI. Meist nur 1 Junges, mit offenen Augen. Säugezeit 3-4 Monate, selbständig mit etwa 1 Jahr.
Geschlechtsreif im 2-3. Jahr.
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Dammhirsch (Dama dama)
Kleiner als der oben beschriebene Rothirsch, mit sehr variabler Fellfärbung:
Sommerfell oben rotbraun mit Längsreihen weißer Flecken, unten weißlich; Schwanzoberseite und Spiegelrand schwarz, Spiegel und Schwanzunterseite weiß. Winterfell grauer, Fleckung schwächer. Daneben gibt es Albinos (vor allem in Gehegen), hellbraune bis schwarze Individuen. Die Jungen sind wie die Alttiere gefärbt.
Geweih schaufelförmig verbreitert.
Lebensraum: Mischwälder; häufig in Wildgehegen. Vor allem morgens und abends aktiv; läuft und springt sehr gut.
Lebt gesellig in Rudeln, frißt Gräser, Kräuter, Pilze, Knospen, Blätter, Früchte, Geweihabwurf IV-V, Fegen VIII. Knurren zur Brunftzeit.
Paarung (Brunft) X-XI, Tragzeit 7-8 Monate, Setzzeit V-VII. Meist 1 sehendes und behaartes Junges. Säugezeit ca. 8 Monate;
Geschlechtsreife mit 15-27 Monaten.
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Reh (Capreolus capreolus)
Im Sommer rostbraun mit gelblichem Spiegel, im Winter graubraun mit weißem Spiegel. Jungtiere mit weißer Fleckung, die bis zum Herbst verschwindet. Geweih des Bocks unten wulstig, stark geperlt, mit bis zu 3 Enden pro Stange.
Geweihabwurf X-XI, Neuansatz I, Fegezeit IV.
Lebensraum: Wälder, Felder, Wiesen. Vor allem dämmerungsaktiv.
Einzeln, paarweise oder in der Mutterfamilie (Sprung). Hört, läuft, springt, schwimmt sehr gut. Zur Brunftzeit ausgeprägtes Territorialverhalten. Kurzes Bellen als Warn oder Drohlaut.
Nahrung sind Kräuter, Gras, Triebe, Früchte, Pilze.
Paarung VII-VIII oder XI-XII (Nachbrunft). Nach Befruchtung im Sommer erfolgt eine sog. Eiruhe; eigentliche Tragzeit also nur 6 Monate. Setzzeit V-VI.
Meist 1-2 Junge mit offenen Augen, Säugezeit 2-3 Monate, selbständig Ende des 1. Lebensjahres.
Geschlechtsreif im zweiten Jahr.

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Gemse (Rupicapra rupicapra)
Kräftige, gedrungene Tiere mit aufrechten, an der Spitze nach hinten gekrümmten Hörnern (Krickel). Im Sommerfell gelbbraun, auf dem Rücken ein schwarzer Aalstrich.
Gesicht gelblich mit dunklen Binden vom Ohr zum Mundwinkel. Das längere Winterfell ist schwarzbraun, Rückenhaare stark verlängert, aufrichtbar ("Gamsbart").
Lebensraum: Bergwälder, vorwiegend in den Alpen; im Sommer auch über der Waldgrenze. Meist in kleineren Verbänden, alte Böcke Einzelgänger. Guter Springer und Kletterer im Fels; pfeift bei Gefahr.
Frißt Gräser, Kräuter, Moose, Flechten. Brunftzeit X-XII. Nach 24-27 wöchiger Tragzeit im IV-VI Geburt des sehenden, behaarten Kitzes. Säugezeit 6 Monate; mit 3-4 Jahren geschlechtsreif.
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Alpen-Steinbock (Capra ibex)
Etwas größer und vor allem sehr viel stämmiger als unsere Hausziegen mit großem, bogenförmigem bzw. kurzem, schmalkantigem Gehörn.
Fell im Sommer rötlichgrau, im Winter eher gelbgrau. Bauch und Schwanzunterseite hell, Schwanzoberseite und Beine dunkler. Viel größer und schwerer als Gemsen.
Lebensraum: Hohe, felsige Gebirgslagen über der Waldgrenze; im Winter an steilen Südhängen. Tagaktiv; außerhalb der Brunftzeit in meist eingeschlechtlichen Rudeln, nur alte Böcke als Einzelgänger. Springt und klettert hervorragend im schroffen Fels.
Pfeift bei Alarm durchdringend, ähnlich wie die oben beschriebene Gemse.
Frißt Gras, Kräuter, Flechten, Moos, Knospen, Blätter, Nadeln.
Brunftzeit XI-XII. Tragzeit 21-23 Wochen; im VI werden 1-2 sehende, behaarte Junge geboren. Säugezeit 6 Monate.
Geschlechtsreif nach ca. 3 Jahren.
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Ringdrossel (Turdus torquatus)
Ähnelt einer Amsel, schwarz mit breitem, halbmondförmigem, weißem Brustschild. Flanken etwas gräulich. Insgesamt weißliche Federsäume, schwarzbraun, unterseits etwas heller; das Brustschild weniger kontrastreich. Beide Geschlechter zur Brutzeit mit gelblichem Schnabel.
Lebensraum: In Knieholzbeständen und Lichtungen von Nadelwäldern nahe der Baumgrenze in den Alpen. Verbreitungsraum meist nicht unter 1000 m. Teilzieher; überwintert in Süd und Südosteuropa.
Fliegt sehr schnell, verschwindet bei Annäherung gern hinter Felsen. Frißt Insekten, Würmer, Beeren. Gesang aus wiederholten Rufen mit eingestreuten Gackerlauten. Nistet niedrig auf Nadelbäumen. 4-5 Eier, Brutdauer und Nestlingszeit je ca. 14 Tage.

Amsel (Turdus merula)
Das Gefieder dieser allbekannten Art ist schwarz; Schnabel und Augenring sind leuchtend orangegelb; dunkelbraun mit etwas hellerer Unterseite; Kehlbereich leicht gefleckt; Schnabel braun.
Amseln sind in Wäldern, Gärten und Parks anzutreffen.
Die Vögel suchen sehr häufig auf dem Boden hüpfend nach Nahrung. Diese besteht z. B. aus Regenwürmern, die mit großem Kraftaufwand aus dem Boden gezogen werden, aber auch aus Insekten und Früchten. Morgens und abends singen Amseln gern von hoher Warte. Neben den Individuen, die bei uns überwintern, gibt es auch solche, die als Teilzieher nach Süd und Westeuropa sowie Nordafrika abwandern. Unsere Standvögel sind im Winter vor. allem auf Baum und Strauchfrüchte angewiesen. Nest in Büschen, an Gebäuden u. a. 4-7 Eier, Brut und Nestlingszeit ca. 14 Tage.
Wasseramsel (Cincius cinclus)
Gedrungener, rundlicher Vogel mit kurzem Schwanz, der oft nach oben gestellt wird. Oberseite schwarzbraun, Kopf heller. Unterseite braun, Bauch rostfarben; Brust und Kehle weiß.
Ausschließlich an klaren,
schnellfließenden Gewässern, typisch an Gebirgsbächen. Standvogel, der außerhalb der Brutzeit weit umherstreift.
Nahrung kleine Wasserinsekten und kleinste Fische; springt von einem Stein aus in das Wasser, läuft auf dem Grund und taucht an anderer Stelle wieder auf. Knickst sehr häufig im Sitzen. Ruft "zit zit". Das backofenförmige Moosnest wird in Hohlräume unter Brücken oder in Uferböschungen gebaut. 5-6 Eier, Brutdauer 14-18 Tage, Nestlingszeit 19-25 Tage.